Windows 11 Upgrade mit oder ohne TPM 2.0: So gelingt der Umstieg auf jedem PC

Das Windows 11 Upgrade mit TPM 2.0 gelingt besonders zuverlässig, wenn Sie Ihren PC vor der Installation sorgfältig vorbereiten. Der Ratgeber zeigt Ihnen Schritt für Schritt, wie Sie die Festplatte optimieren, Windows 11 auf unterstützten Geräten installieren und welche Alternativen für Systeme ohne TPM 2.0 infrage kommen.

Von Nelly    Aktualisiert am 18.08.2026

Was ist TPM 2.0 und warum wird es für das Windows 11 Upgrade benötigt?

TPM 2.0 (Trusted Platform Module) ist ein Sicherheitschip, der für BitLocker-Verschlüsselung, Windows Hello und andere Sicherheitsfunktionen verwendet wird. Microsoft verlangt TPM 2.0 für das Windows 11 Upgrade aus Sicherheitsgründen.

Die gute Nachricht: Die meisten PCs ab 2018 haben bereits einen TPM 2.0-Chip – er ist nur oft im BIOS deaktiviert. Viele Nutzer erhalten die Fehlermeldung, obwohl ihr PC die Anforderung eigentlich erfüllt.

Die schlechte Nachricht: Bei sehr alten PCs (vor ca. 2016) ist kein TPM 2.0 vorhanden. Hier ist ein Windows 11 Upgrade ohne TPM nur mit Bypass-Methoden möglich.

Methode 1: TPM 2.0 im BIOS aktivieren (Für unterstützte PCs)

Bevor Sie ein Windows 11 Upgrade ohne TPM in Betracht ziehen, sollten Sie prüfen, ob Ihr PC bereits TPM 2.0 hat – es ist nur deaktiviert.

Prüfen Sie zuerst, ob TPM vorhanden ist:

  1. Drücken Sie Windows + R, geben Sie tpm.msc ein und drücken Sie Enter.

  2. Wenn TPM 2.0 angezeigt wird, ist es bereits aktiv – Sie können das Upgrade starten.

  3. Wenn kein TPM gefunden wird, könnte es im BIOS deaktiviert sein.

TPM 2.0 im BIOS aktivieren:

Die Menüpunkte variieren je nach Hersteller, aber die Logik ist ähnlich:

Hersteller BIOS-Option Pfad (Beispiel)
Intel PTT (Platform Trust Technology) Advanced → PCH-FW Configuration → PTT → Enabled
AMD fTPM (Firmware TPM) Advanced → CPU Configuration → AMD fTPM → Enabled

Schritt-für-Schritt:

  1. Starten Sie den PC neu und drücken Sie beim Start wiederholt die BIOS-Taste (meist F2F10Entf oder Esc).

  2. Suchen Sie den Bereich „Security“„Advanced“ oder „CPU Configuration“.

  3. Suchen Sie nach „PTT“ (Intel) oder „fTPM“ (AMD) und stellen Sie es auf „Enabled“.

  4. Speichern Sie die Änderungen (meist F10) und starten Sie neu.

  5. Führen Sie erneut tpm.msc aus – TPM 2.0 sollte nun aktiv sein.

Methode 2: Win 11 ohne TPM upgraden mit AOMEI Partitionssoftware

Wenn Ihr PC kein TPM 2.0 hat oder die BIOS-Aktivierung nicht möglich ist, können Sie ein Windows 11 Upgrade ohne TPM mit der AOMEI Partitionssoftware durchführen. Die Software bietet drei entscheidende Funktionen:

Die drei wichtigsten AOMEI-Funktionen für das TPM-Bypass-Upgrade:

Funktion Beschreibung Nutzen
MBR in GPT konvertieren Konvertiert die Festplatte von MBR in GPT – ohne Datenverlust Erfüllt die UEFI-Voraussetzung für Windows 11
Windows To Go Creator Erstellt einen bootfähigen USB mit automatischem TPM-Bypass Windows 11 ohne TPM auf jedem PC nutzbar
OS migrieren Migriert das System auf eine neue Festplatte Nahtloser Umzug auf neue Hardware

Warum AOMEI die beste Lösung für das Windows 11 Upgrade ohne TPM ist:

Vorteil Beschreibung
Automatischer TPM-Bypass Der Windows To Go Creator entfernt automatisch die TPM 2.0- und CPU-Prüfungen
MBR→GPT ohne Datenverlust Konvertiert die Festplatte, ohne Daten zu löschen
Einfache Bedienung Keine komplizierten Registry-Eingriffe nötig
Für alle Windows-Versionen Funktioniert mit Windows 11, 10, 8 und 7
AOMEI Partitionssoftware
Erweiterter Windows-Festplattenpartitionsmanager
  • Erweiterte Partitionsverwaltung: Erweiterte Partitionsfunktionen, die über einfache Festplatten-Tools hinausgehen. Partitionen mit größerer Flexibilität in der Größe anpassen, verschieben, teilen, zusammenführen und ausrichten.
  • Betriebssystemmigration & Festplattenklonen: Windows-Betriebssysteme ohne Neuinstallation auf SSD oder HDD migrieren oder ganze Festplatten und Partitionen für nahtlose System-Upgrades klonen.
  • Flexibler Festplattenkonverter: Festplatten zwischen MBR und GPT konvertieren, ohne Partitionen zu löschen, zwischen Basis- und dynamischen Festplatten wechseln sowie NTFS- und FAT32-Dateisysteme konvertieren.
  • Intelligente Speicherplatzzuweisung: Freien Speicherplatz direkt von einer Partition auf eine andere übertragen und Systemlaufwerke vergrößern, ohne nicht zugewiesenen Speicherplatz zu erzeugen.
  • Partitionswiederherstellung & Unterstützung für dynamische Datenträger: Verlorene oder gelöschte Partitionen wiederherstellen und dynamische Volumes mit fortschrittlichen Tools zur Festplattenverwaltung verwalten.

Schritt-für-Schritt: Windows 11 auf nicht unterstützten PCs installieren

Folgen Sie dieser nummerierten Anleitung für ein erfolgreiches Win 11 ohne TPM upgraden:

Teil 1: Festplatte für Windows 11 vorbereiten

Schritt 1: Starten Sie die AOMEI Partitionssoftware.

Schritt 2: Prüfen Sie in der Hauptübersicht, ob Ihre Festplatte als „MBR“ oder „GPT“ gekennzeichnet ist.

Schritt 3: Falls MBR: Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Festplatte und wählen Sie „In GP konvertieren“ – ohne Datenverlust.

Schritt 4: Bestätigen Sie den Hinweis, dass bei diesem Vorgang keine Daten gelöscht werden, mit „OK“.

Schritt 5: Klicken Sie auf „Ausführen“ und dann auf „Weiter“.

Teil 2: Windows 11 ohne TPM installieren (Option A – Lokale Installation)

Schritt 1: Drücken Sie Windows + R, geben Sie regedit ein und drücken Sie Enter.

Schritt 2: Navigieren Sie zu: HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\Setup. Erstellen Sie den Schlüssel „LabConfig“.

Schritt 3: Erstellen Sie folgende DWORD-Werte (32-Bit) mit Wert 1:

  • BypassTPMCheck
  • BypassCPUCheck
  • BypassSecureBootCheck

Schritt 4: Starten Sie den Windows 11 Installer – die Prüfungen werden übersprungen.

Teil 3: Windows 11 ohne TPM installieren (Option B – Windows To Go mit AOMEI)

Schritt 1: Öffnen Sie die AOMEI Partitionssoftware und klicken Sie auf „Tools“ > „Windows To Go Creator“.

Schritt 2: Wählen Sie Ihre Windows 11 ISO-Datei aus und wählen Sie als Ziel einen USB-Stick oder eine externe SSD.

Schritt 3: Das Tool erstellt automatisch einen bootfähigen USB mit TPM-Bypass – ohne zusätzliche Registry-Eingriffe.

Schritt 4: Booten Sie von diesem USB-Stick auf jedem beliebigen PC – Windows 11 startet ohne TPM-Prüfung.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Frage 1: Ist ein Windows 11 Upgrade ohne TPM 2.0 sicher?

Antwort: Ja – die tägliche Nutzung ist sicher. Microsoft empfiehlt TPM 2.0 aus Sicherheitsgründen, aber ohne TPM 2.0 funktionieren alle grundlegenden Windows-Funktionen normal. Nur BitLocker-Verschlüsselung und Windows Hello sind ohne TPM nicht verfügbar.

Frage 2: Was ist der Unterschied zwischen fTPM und PTT?

Antwort: fTPM ist die AMD-Version des Firmware-TPM. PTT (Platform Trust Technology) ist die Intel-Version. Beide erfüllen die TPM 2.0-Anforderungen von Windows 11.

Frage 3: Kann ich Windows 11 ohne TPM 2.0 auf meinem PC installieren, wenn die CPU unterstützt wird?

Antwort: Ja – wenn Ihre CPU unterstützt wird, aber TPM 2.0 deaktiviert ist, reicht oft die BIOS-Aktivierung. Ist kein TPM vorhanden, hilft der Registry-Bypass oder der AOMEI Windows To Go Creator.

Frage 4: Was tun, wenn die TPM-Option im BIOS ausgegraut ist?

Antwort: Aktualisieren Sie zuerst Ihr BIOS auf die neueste Version. Wenn die Option weiterhin ausgegraut ist, unterstützt Ihr Mainboard kein TPM 2.0 – dann hilft nur der Bypass.

Frage 5: Kann ich den Windows To Go Creator von AOMEI für andere Zwecke nutzen?

Antwort: Ja – Sie können damit auch ein bootfähiges Windows 10 oder Windows 11 für den Notfall erstellen – ideal für die Systemwiederherstellung.

Fazit

Ein Windows 11 Upgrade mit oder ohne TPM 2.0 ist möglich – je nach Ihrer Hardware. Bei neueren PCs reicht oft die BIOS-Aktivierung von fTPM oder PTT. Bei älteren Computern ohne TPM 2.0 helfen der Registry-Bypass oder die AOMEI Partitionssoftware mit dem Windows To Go Creator und der MBR→GPT-Konvertierung.

Laden Sie die AOMEI Partitionssoftware noch heute herunter und machen Sie Ihr Windows 11 Upgrade möglich – mit oder ohne TPM 2.0!

Nelly · Redakteur
Seit 2021 bin ich als Redakteurin für AOMEI tätig. Mein Ziel ist es, klare und leicht verständliche Anleitungen zu AOMEI-Tools zu schreiben, die Benutzern bei der Lösung von Backup- und Seystemproblemen helfen.